Die Integration von Schülerinnen und Schülern ohne ausreichende kenntnisse der deutschen Sprache

Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 wurde am Heisenberg-Gymnasium zunächst eine Internationale Vorbereitungsklasse (IVK 7 – 9) für 15 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 – 16 Jahren eingerichtet, die ohne schulische Erfahrungen in Deutschland und ohne die für die Teilnahme am Regelunterricht erforderlichen sprachlichen Kompetenzen der Schulpflicht unterliegen. Ab 1.2.2015 wurde eine weitere IVK 7 – 9 eingerichtet.

Das Ziel unserer Arbeit ist es, den Schülerinnen und Schülern innerhalb eines Jahres nach Eintritt in die IVK den Übergang in eine Regelklasse in den Klassenstufen 7, 8 oder 9 zu ermöglichen. Sie sollen in der Mittelstufe mindestens den Ersten Schulabschluss erreichen. Wir möchten sie darüber hinaus in die Lage versetzen, in unseren Regelklassen Anschluss zu finden und in der gymnasialen Studienstufe das Abitur zu erlangen.

Im Unterricht geht es deshalb darum, dass die Schülerinnen und Schüler die deutsche Sprache erlernen, damit sie am Unterricht der Regelklassen erfolgreich teilnehmen können. Für den Lernerfolg in der Regelklasse kommt es außerdem darauf an, dass die Schülerinnen und Schüler in allen Unterrichtsfächern die nötigen fachlichen Kompetenzen haben, die ihnen einen Einstieg in den laufenden Unterricht ermöglichen. Deshalb beginnen die Schülerinnen und Schüler noch während ihrer Zeit in der IVK mit Hospitationen in unseren Regelklassen. Das erleichtert zudem einen reibungslosen Übergang von der IVK in die neue Klassengemeinschaft.

Für Schülerinnen und Schüler, die nach einem Jahr in der IVK nicht über die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fortsetzung ihrer Schullaufbahn in einer Regelklasse verfügen, gibt es eine Klasse, in der sie ein weiteres Schuljahr lang Zeit haben, den Ersten Schulabschluss zu erreichen.

Für die erfolgreiche Arbeit bei der Integration der IVK-Schüler hat das Heisenberg-Gymnasium im November 2015 der Hamburger Bildungspreis erhalten.

Auf die Grundsätze und Inhalte der Arbeit in den IVK weisen zwei Zeitungsartikel hin: