DIE VERKNÜPFUNG VON UNTERRICHT, BETRIEBLICHER PRAXIS UND PROJEKTARBEIT MIT HOHEM REALITÄTSBEZUG IST BASIS DER BERUFSORIENTIERUNG AM HEISENBERG-GYMNASIUM UND FESTER BESTANDTEIL DES SCHULLEBENS.

Zertifizierung mit dem Qualitätssiegel

Am 10.07.2017 wurde das Heisenberg-Gymnasium erneut ausgezeichnet. Für die Schule ist es bereits die vierte Rezertifizierung. Seit 2005 haben Kollegium und Schulleitung die Berufsorientierung konsequent weiterentwickelt. Heute ist sie aus der Schule nicht mehr wegzudenken.

Das Qualitätssiegel wird seit 2004 durch die Gemeinschaftsinitiative verliehen, der die Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT, die Behörde für Schule und Berufsbildung, die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Integration angehören. Die Akteure der Initiative, die geschäftsführend durch das Zentrum Schule & Wirtschaft vertreten werden, erhoffen sich, dass die Auszeichnung auf andere Schulen ausstrahlt und Nachahmer findet.

Für die Auszeichnung hat sich das Heisenberg-Gymnasium einem umfangreichen Prüfverfahren gestellt. Neben einer schriftlichen Darstellung des Konzepts und seiner Umsetzung standen Schulleitung, Kollegium und Schüler der externen Jury Rede und Antwort, die die Schule an einem Vormittag auditiert hat.

Die Schule sieht ihr Konzept durch die abermalige Zertifizierung in ausgezeichneter Weise bestätigt und wird auf diesem Wege weiter voran schreiten.

Was ist das Siegel?

Das Siegel ist ein Zertifikat für Schulen, die in vorbildlicher Weise ihre Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt vorbereiten und ihnen den Übergang ins Berufsleben erleichtern. Es wurde in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung entwickelt und in verschiedenen Städten erprobt. In Hamburg wurde das Siegel erstmals zum Sommer 2004 verliehen, das Heisenberg-Gymnasium hatte sich erstmals 2005 beworben und war ausgezeichnet worden.

Schulen entscheiden selbst, ob sie eine Zertifizierung anstreben und eine Bewerbung abgeben wollen. Die Verleihung geschieht durch eine Gemeinschaftsinitiative, der die Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT, der DGB, die Behörde für Bildung und Sport, die Behörde für Wirtschaft und Arbeit sowie die Behörde für Soziales und Familie angehören.

Was soll das Siegel bewirken?

Das Siegel ist ein sichtbarer Ausweis für Qualität im Feld der Berufsorientierung. Schulen, denen es zuerkannt wurde, dürfen es drei Jahre lang führen. Das kann auf den offiziellen Briefbögen der Schule, auf der schuleigenen Homepage und als Plakette an einem geeigneten schulöffentlichen Ort sein. Die Qualitätskriterien definieren Standards, die über das durch Rahmenpläne der Behörde für Bildung und Sport geforderte Niveau hinausreichen. Mit dem Siegel ausgezeichnete Schulen wirken als gutes Beispiel. Für andere Schulen können sie Anregung und Aufforderung zur Nachahmung sein. Für die Schulgemeinde beweist das Siegel die gute Arbeit des Lehrerkollegiums. Damit wirkt das Siegel Image fördernd nach außen und

Was wird gefordert?

Die Vergabe des Qualitätssiegels ist an die Erfüllung von definierten Qualitätskriterien geknüpft. So müssen die schulischen Angebote in ökonomischer Bildung und Berufsorientierung und der Aspekt der Nachhaltigkeit dargestellt werden. Die Form der Darstellung ist strukturell vorgegeben und nimmt Bezug auf Qualitätskriterien, die von der Gemeinschaftsinitiative entwickelt wurden. Für unsere Bewerbung mussten wir einen Fragebogen bearbeiten, der sich in sechs Themenbereiche gliedert:

  1. Ökonomische Bildung
  2. Kompetenzprofile
  3. Praktika
  4. Erkundungen
  5. Berufswahlprozess und Übergangsplanung
  6. Nachhaltigkeit

Diese schriftliche Bewerbung wird von der Jury nach einem bestimmten Punkteschema ausgewertet. Nur Schulen, die auf mindestens 125 Punkte kommen, erreichen die nächste Runde.

Wer ist die Jury?

In der Jury sitzen 16 engagierte Fachleute: Vertreter der in der Gemeinschaftsinitiative zusammengeschlossenen Institutionen und Unternehmen, Eltern und Lehrkräfte. Angestrebt wird die regelmäßige Beteiligung eines Medienvertreters, um Öffentlichkeit herzustellen.
Drei Mitglieder der Jury führten am 2. Juni das Audit (Anhörung) an unserer Schule durch. Den gesamten Vormittag unterhielten sich die Jurymitglieder mit Schülern, Eltern, Lehrern und der Schulleitung, um sich so ein genaues Bild von den schulischen Angeboten in ökonomischer Bildung und Berufsorientierung und der Nachhaltigkeit zu machen. An dieser Stelle danke ich nochmals allen Teilnehmern für ihr Engagement bei der Darstellung unserer diesbezüglichen Arbeit in der Schule.

Warum hat sich das Heisenberg-Gymnasium beteiligt?

Die Bewerbung um das Siegel bietet der gesamten Schulgemeinde Anlass zur Standortbestimmung. Wird der Auftrag des Schulgesetzes bestmöglich umgesetzt, berufliche Orientierung, Einführung und Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt zu leisten? Arbeitet das gesamte Kollegium Fächer übergreifend und abgestimmt nach einem Konzept, das den Berufsorientierungsprozess strukturiert? Werden die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern einbezogen? Verfügt die Schule über externe Partner, die Zugänge zur Arbeitswelt vermitteln? Gibt es Zielvereinbarungen? Nicht alle Ziele sind gleichzeitig an einer Schule und von einem Lehrerkollegium erreichbar. Aber eine Schule, die sich auf den Weg macht, im Interesse der Jugendlichen Qualitätsentwicklung zu betreiben, kann nur gewinnen!

Kontakt

Monika Overmeyer

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