Das Heisenberg-Gymnasium wird erneut als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet

Fotos: Jewgenia Sprenger, Gymnasium Altona

Auszeichnung „MINT-freundliche Schulen“ in Hamburg

Berlin, 23. November 2017

7 Schulen aus Hamburg wurden heute als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 3 Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 4 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt.

Darüber hinaus wurden erstmalig 3 Schulen als „MINT-freundliche Schule Digitale Schule“ geehrt. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden.

Alle Schulen wurden somit für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) heute im Gymnasium Altona in Hamburg ausgezeichnet.

Die Ehrung der Schulen in Bremen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).

„Die heutigen Preisträger-Schulen und ihre Lehrkräfte machen junge Menschen neugierig.Sie vermitteln an den Schulen, dass Mathe und Naturwissenschaft alles andere als eindimensional sind, dass sie über Zahlen und Formeln hinaus prallstes, praktisches Leben bedeuten.

Dass die MINT-Fächer auf fast alle Fragen, die uns das Leben stellt, Antworten geben können.

Dass MINT in einer modernen Gesellschaft lebensnotwendig ist und in Technik, Entwicklung und Forschung immer wichtiger wird. Und dass MINT-Wissen Kapital im Kopf jedes einzelnen und unserer Gesellschaft ist. Ich gratuliere den Preisträgern aus Hamburg und auch bundesweit zu ihrer hervorragenden Arbeit“, so Schulsenator Ties Rabe bei der Auszeichnungsveranstaltung.

„Die MINT-freundlichen Schulen sind meist digital sehr affin und haben hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen. Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an „unseren“ Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen - Die Kombination von beidem ist mehr als ungewöhnlich, das schaffen manche Vorstandsvorsitzende in Wirtschaftsunternehmen nicht! Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur ' Digitalen Schule' zu gehen“ sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

"Als Schlüsselbranche ist die Metall- und Elektroindustrie dringend auf qualifizierten Fachkräftenachwuchs angewiesen. Mint-freundliche Schulen können in besonderer Weise dazu beitragen, dass mit der Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik in der Schule eine Brücke für eine technische Berufsausbildung oder ein Studium geschlagen wird", so NORDMETALL-Geschäftsführer Peter Golinski. "Außerdem benötigen mehr denn je ein breites gesellschaftliches Grundverständnis für die aktuellen technischen Chancen und Herausforderungen. Hierbei helfen Mint-freundliche Schulen vorbildlich mit", so Golinski weiter.

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: Cisco Systems; Deutsche Mathematiker-Vereinigung; Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); Stiftung Haus der kleinen Forscher; Klett MINT GmbH; Christiani; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen«: Die Initiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.


Diese Schule wurden von einer Expertenjury geprüft und wird in 2017 erstmals geehrt:

Grundschule am Kiefernberg

Schule Scheeßeler Kehre Hamburg

Heinrich-Heine-Gymnasium Hamburg


Diese Schulen sind 2014 erstmals geehrt worden und werden in 2017 nach weiterer Bewerbung erneut geehrt:

Heisenberg-Gymnasium Hamburg

Jugend- und Bildungswerk der Arbeiterwohlfahrt Hamburg

Matthias-Claudius-Gymnasium Hamburg

Stadtteilschule Poppenbüttel Hamburg


Diese Schule ist bereits als „MINT-freundliche Schule“ geehrt worden und wird 2017 nach ihrer Bewerbung als „MINT-freundliche Schule Digitale Schule“ geehrt:

Gymnasium Ohmoor Hamburg

Gymnasium Osterbek Hamburg

School of Life Science Hamburg


Ansprechpartner Presse:

Ekkehard Diedrich

Projektleiter »MINT Zukunft schaffen«

Spreeufer 5 (Kurfürstenhöfe)

10178 Berlin

Tel.: (030) 24632-457

Fax: (030) 21230-959

E-Mail: presse(at)mintzukunftschaffen.de

23. November
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