MINT-Tag 2014, ein Tag voller praktischer naturwissenschaftlicher Erfahrungen

Wie vor zwei Jahren fand dieses Jahr ein hamburgweiter MINT-Tag statt. Das Heisenberg-Gymnasium nahm daran wieder teil und so wurde aus unserem hausinternen Heisenberg-Tag vom letzten Jahr wieder der MINT-Tag für alle. Gearbeitet und präsentiert wurde am Dienstag, 18. November 2014, von der 1. bis zur 6. Stunde für alle 5. bis 10. Klassen und für unsere Schülerinnen und Schüler aus der Internationalen Vorbereitungsklasse.

MINT-Tag 2014

Nach dem gemeinsamen Beginn auf dem Schulhof als Zeichen für die nun MINT zertifizierte Schule wurde in allen Klassen fleißig an Projekten gearbeitet. Zudem fand die zweite Runde der Mathematik-Olympiade im Hörsaal statt und eine Gruppe nahm am hamburgweiten MINT-Konstruktionswettbewerb teil. Da wir hier Schüler jahrgangsübergreifend starten lassen wollten, mussten diese leider außer Konkurrenz starten. Dies hatte aber keinen Einfluss auf das emsige Konstruieren einer Brücke. Zur Belohnung konnte sogar die unversehrte Schokolade gefuttert werden.
In Klasse 5 stand kaum spürbar die Mathematik im Vordergrund. Körper dienten als Hilfsmittel, um tolle Bastelvorlagen für Häuser und Schlösser im Team herzustellen, die am Ende des Tages fertig den Klassenraum schmückten.

Radfahren und Kreisbewegungen

Die Radfahrer auf dem Schulhof (Nicht nachmachen!) gehörten zum Projekt Kreisbewegungen – Physik am Fahrrad der 10. Klassen. Dort wurde die Physik in den spannenden Bezug Alltag und Sport versetzt. Angeleitet wurden die Gruppen in der Theorie und in ihrer Stationsarbeit dabei von den Schüler/ innen aus dem Profil Bewegung und Technik aus S1.
In Kooperation mit der Asklepios Klinik Harburg stand in Klasse 8 die Alkohol- und Drogenprävention im Vordergrund. Ein wichtiger Baustein für unseren Heisenberg-Schwerpunkt „Gesunde Schule“.

Mathematik und Sport

Die Mathematik wurde mit Sport in Klasse 9 verknüpft. Dort wurde versucht, im Experiment und in der Theorie den optimalen Wurf auf einen Basketballkorb zu ermitteln.
In Klasse 7 wurde physikalisch das elektrische Zimmermodell mit vielen gestalterischen Elementen gebaut. Andere experimentierten den ganzen Tag oder haben erste Erfahrungen in der Chemie gesammelt und einen Bunsenbrenner-Führerschein gemacht.
Den Forscherdrang wunderbar ausleben konnten die 6. Klassen. Hier wurden mathematische Glücksspiele entworfen und gebaut und es stellte sich die spannende Frage, ob das entstandene Spiel eigentlich fair ist. Das haben die Klassen beim gegenseitigen Besuch durch Spielrunden ausprobiert.

Buntes Treiben

Insgesamt war es wie letztes Jahr ein buntes, sehr arbeitsintensives Treiben in allen Klassen und Räumen, wie uns die Schülerinnen und Schüler aus der Internationalen Vorbereitungsklasse, unser Reporterteam, bestätigen konnten. Sie hatten die Gelegenheit intensiv mit anderen Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu treten, da sie erste Interviews auf Deutsch zu den Projekten in den Klassen führten.

30. November
Kirstin Wermbter
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